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VfL Rhede - SF Hamborn 07 4:2 (3:1)

vfl rhedesportfreunde hamborn-Löwen verschlafen in Rhede die Anfangsphase und liegen bereits nach zehn Minuten mit 0:3 hinten - Coach Michael Pomp sah  „Außerordentliches“ und war trotz der Niederlage mit dem Test beim Landesligisten durchaus zufrieden -

Streicht man die ersten zehn Minuten des Testspiels der Hamborner Löwen beim Landesligen VfL Rhede, so hätte die Mannschaft von Michael Pomp mit einem 2:1 nach Jahren endlich mal wieder einen Sieg gegen den VfL einfahren können.

So hieß es aber nach insgesamt 90 Minuten 2:4 aus Sicht des Bezirksligisten, der die Anfangsphase der Partie irgendwie verschlafen hatte und bereits nach zehn Minuten durch ein Eigentor von Burak Öktem (1.) sowie Treffern von Oliver Dings (6.) und Florian Girnth (9.) mit 0:3 hinten lag. Löwen-Neuzugang Ruccardo Nitto verkürzte weitere zehn Minuten später auf 1:3 (19.). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber durch Philipp Teriete auf 4:1 (76.), ehe David Gehle kurz vor Schluss noch einmal für „07“ ins Schwarze traf (85.).

Trotz der Niederlage gewann  Löwen-Coach Michael Pomp der Partie durchaus etwas Positives ab: „Es war ein guter Test, der unserem Anspruchsprofil schon sehr nahe kam und uns auf den Liga-Alltag einstimmt. Wir werden es mit Gegnern zu tun haben, die - wie heute Rhede - aus einer massiven Deckung heraus operieren werden und auf unsere Fehler lauern, um dann selbst zuzuschlagen. Diese Fehler gilt es zu vermeiden bzw. abzustellen.“

 

Hier spielte der Hamborner Übungsleiter insbesondere auf die Startphase des Spiels an, die ihn nicht wirklich amüsiert haben konnte: „In den ersten zehn Minuten waren wir irgendwie  ‚out of order‘.“

Gleichwohl behielt Michael Pomp nach dem Spiel seinen Humor: „ Wir haben zu Beginn etwas Außergewöhnliches erlebt. Wir sind nach kaum einer Minute in Rückstand geraten, ohne dass der Gegner überhaupt am Ball gewesen ist.“

Was war geschehen? Hamborn hatte Anstoß und wollte den Ball zunächst in den eigenen Reihen kreisen lassen. Das gelang auch zunächst, bis Burak Öktem - von einem Gegenspieler unter Druck gesetzt - das Leder aus rd. 40 Metern  unglücklich Richtung eigenes Tor zirkelte und seinen Keeper Dominik Schäfer überraschte, der verdutzt zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Da hätte der Sekundenzeiger noch keine vollständige Runde hinter sich.

Was dann folgte, waren Konzentrationsschwächen im Aufbauspiel der Löwen, die Rhede zweimal kurz hintereinander durch Oliver Dings (6.) und Florian Girnth (9.) eiskalt ausnutzte und auf 3:0 davonzog.

Als der Drops quasi gelutscht schien, legte „07“ den Schalter um, erkämpfte sich viel Ballbesitz und begann, das Spiel zu kontrollieren. „Nach der katastrophalen Anfangsphase haben es die Jungs dann ganz ordentlich gemacht“, lobte Michael Pomp die Moral seiner Truppe. Der verdiente Lohn war der Anschlusstreffer durch Riccardo Nitto (19.). 

Es entwickelte sich nun ein trotz hoher Temperaturen ansehnliches und kurzweiliges Spiel, bei dem es hin und her ging,  und das auch nach dem Seitenwechsel voller Spannung blieb.

Als die Hamborner auf das 2:3 drängten, setzte Rhede mit dem 4:1 durch Philipp Teriete rd. eine Viertelstunde vor Schluss den entscheidenden Nadelstich (76.).  Die Löwen ließen sich dennoch nicht hängen, und kamen durch David Gehle noch zu einem  zweiten Treffer, der damit auch den 4:2 Endstand markierte (83.).

„Wir haben heute sehr viele wichtige Erkenntnisse mitgenommen“, zog Michael Pomp ein positives Fazit. „Jetzt gilt es, die erkannten Fehler und Schwächen anzugehen und abzustellen“, so der Hamborner Übungsleiter.

Sein Team hat bereits am kommenden Mittwoch die passende Gelegenheit, dies umzusetzen. Dann gastiert der frisch gebackene Oberligist 1. FC Kleve zum Test im Holtkamp. Anstoß ist um 19.30 Uhr.


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