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A-Junioren-Niederrheinliga: SF Hamborn 07 - 1.FC Bocholt 1:2 (1:1)

sportfreunde hamborn1 fc bocholt- Hamborns A-Jugend weiter ohne Fortune - Spätes Gegentor in der Nachspielzeit bringt die Mannschaft von Samir Hanna um einen verdienten Punkt gegen Bocholt -

Gut gespielt, toll gekämpft - und trotzdem verloren. Den A-Junioren der Sportfreunde Hamborn 07 klebt einfach das Pech an den Stiefeln. Nachdem der Abstieg aus der Niederrheinliga bereits am letzten Sonntag mit dem 1:5 beim FSV Duisburg feststand, war den Junglöwen auch zum Beginn ihrer kleinen Abschiedstour kein Erfolgserlebnis vergönnt.

Das Team von Samir Hanna musste sich am gestrigen Sonntagmorgen trotz guter spielerischer und moralischer Leistung dem 1.FC Bocholt mit 1:2 geschlagen geben. Besonders unglücklich für „07“, dass der Siegtreffer der Gäste in der letzten Minute der Nachspielzeit fiel.

Für Bocholt tragen Tillmann Kruse (6.) und Jannis Schmitz (90. + 5); Ahmet Kanmaz konnte für die Junglöwen zwischenzeitlich zum 1:1 ausgleichen (23.). Während Bocholt mit diesem Erfolg die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt wahrte, gab es für die Löwen die sechste Niederlage in Folge.

Dabei sah es eigentlich ganz gut aus für die Gastgeber, die hochmotiviert und hochkonzentriert in die Partie gehen. Ein kleiner Blackout der Löwenabwehr wird dann gnadenlos bestraft, als ein Ball der Gäste über die rechte Seite der Hamborner durchgesteckt wird und Tillmann Kruse ins kurze Eck trifft - 0:1.

„Dies  war auch eigentlich die einzige wirklich nennenswerte Chance aus Bocholter Sicht in der ersten Halbzeit“, umschrieb Hamborns Co-Trainer Petro Tzikas das Kräfteverhältnis im ersten Durchgang.

Eine Minute nach dem Gegentor schwächen sich die Junglöwen selbst. Kapitän Burak Saglan sieht wegen Nachtretens glatt rot. „Aus einem mir völlig unerklärlichem Grund“, ärgert sich Petro Tzikas, jedoch nicht in Richtung Unparteiischer. „Der Schiedsrichter stand unmittelbar daneben und reagiert richtig.“

Was dann folgt, ist aber eine Trotzreaktion seines Teams. „Ich muss die Jungs im Nachhinein loben, denn mit 10 Mann lief es noch besser als mit 11. Charakter und Ehre, daran hat die Mannschaft festgehalten und erspielte sich so einige Chancen.“

Die Hamborner schienen nun zu zehnt stärker zu sein als Bocholt. Der verdiente Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem sehr schön über die linke Seite herausgespielten Angriff kommt das Leder mit einem herrlichen Lupfer über die Bocholter Abwehrkette Kette zu Ahmet Kanmaz, der zum mehr als verdienten 1:1 abschließen kann (23.). 

Bis zur Halbzeit folgten  noch einige gute Aktionen der Junglöwen, leider ohne zählbaren Erfolg. Somit ging es mit dem 1:1 Unentschieden in die Halbzeit.

Bocholt musste jetzt aktiv werden, denn für die Gäste ging es ja noch um Einiges. „Wir wussten, dass Bocholt jetzt auf Angriffspressing umstellen wird, da sie ja selbst noch gegen den Abstieg spielen“, sah Petro Tzikas die Marschrichtung für die zweite Halbzeit voraus. Viel kam bei den Bocholter Bemühungen allerdings nicht heraus, denn die Junglöwen setzten die taktischen Vorgaben ihrer Trainer perfekt um, standen kompakt hinter die Mittellinie und versuchten, nach vorne hin ein paar Aktionen zu kreieren. 

Zum Schluss hin bekommen die Hamborner sogar die Möglichkeit, noch den Führungstreffer zu erzielen. „Es fehlte aber mal wieder der letzte Wille und vielleicht auch ein wenig  Glück“, haderte Petro Tzikas ein wenig mit dem Schicksal. 

Das nötige Quäntchen Glück hat dann Bocholt in der 95. Minute, als Jannis Schmitz mit einem Sonntagsschuss aus rd. 20 Metern ins Hamborner Gehäuse trifft. 

„Es wurden vier Minuten vom Schiedsrichtergespann angezeigt,“ merkte Petro Tzikas lakonisch an und ergänzt ein wenig frustrieret: „Das spiegelt im Prinzip den ganzen Saisonverlauf wider.“

Dennoch war der „Co“ der Junglöwen  nicht ganz unzufrieden mit dem Spiel: „Im Großen  und Ganzen war es trotz der roten Karte  und der schwierigen Situation eine souveräne Mannschaftsleistung.“ Ein großes Lob geht an unseren Ersatz-Torwart. Der hat Monate nicht gespielt, machte aber eine riesen Partie und hielt die Mannschaft 90 Minuten im Spiel.“ 

Ein besonderes Lob gab es von Petro Tzikas für Ersatztorwart  Muhsin Samet Kirmizi, der für den verhinderten Stammkeeper Hasan Cosgun zwischen den Pfosten stand: „Ein großes Lob geht an unseren Ersatz-Torwart. Der hat Monate nicht gespielt, machte aber eine riesen Partie und hielt die Mannschaft 90 Minuten im Spiel.“ 

In vierzehn Tagen geht es für die Junglöwen mit einem weiteren Heimspiel in der Niederrheinliga weiter: Dann gastiert die SSVg Velbert an der Westerwaldstraße. Anstoß ist um 11.00 Uhr.


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